Richtig gelesen...auch dem Baby tut die richtige Gymnastik gut! Leider wusste ich das bei meinem ersten Sohn Felix noch nicht und ging nur mit der Info: "Immer auf dem Rücken schlafen lassen" aus dem Krankenhaus.

 Doch fast jedes Baby hat eine "Lieblingsseite" und wenn man dem nicht entgegenwirkt, dann wird das Baby zu 90 % mit dem Kopf immer nur auf seine bevorzugte Seite schauen. Die Folge ist in erster Linie ein deformierter Hinterkopf und schlimmstenfalls müssen solche Babies dann einen Helm tragen, was wiederum andere Nachteile mit sich bringt.

Also am besten von Anfang an darauf achten dass Babys Kopf gleichmäßig in beide Richtungen guckt beim Schlafen. Im Wachzustand gerne auf den Bauch legen...auch wenn das am Anfang nur ein paar Sekunden "gut" geht und die Kleinen sich recht schnell beschweren, da es anfangs noch unangenehm sein kann auf dem weichen Bauch zu liegen bzw es sehr anstrengend ist, den Kopf zu heben.

Das Baby in den ersten Wochen auch immer mal von der einen und der anderen Seite anspechen und auch im Bettchen gerne mal umdrehen, da die Babies oft zur Lichtquelle hinschauen...also zB zum Fenster.

Auf mehr braucht man eig in den ersten 6 Wochen nicht zu achten. Danach kann man mit einzelnen spielerischen Übungen starten um den Weg bis zur Aufrichtung zu begleiten und zu fördern. Einige dieser Übungen werde ich im Einzelnen austesten und hier dann vorstellen!

 05.01.14

Die Motte liegt grad ziemlich ausgepowert neben mir auch der Couch (jaaaa sie schläft ausnahmsweise mal nicht auf mir drauf!!) nachdem wir jetzt unser kleines Fitnessprogramm absolviert haben.

Nachdem Felix ja einen deformierten Hinterkopf hatte, den wir zum Glück ohne Helm wieder schön rund bekommen haben, habe ich mir das Buch " Babies in Bewegung" besorgt. 

Heute haben wir daraus die ersten und einfachsten Übungen gemacht, zB:

Baby liegt auf dem Rücken (zB auf der Wickelauflage) und man legt einfach nur die Hände übereinander sanft auf den Bauch, damit das Baby die innere Mitte spürt. 

Das Baby hat ja im Grunde noch gar keinen Plan von seinem Körper. Nach und nach durch Bewegung und Berührung entsteht sozusagen eine Karte vom Körper im Gehirn. Die Mitte ist vor allem mal wichtig für die Drehung vom Rücken auf den Bauch .

Weiterhin kann man im Wechsel die rechte Hand an die rechte Körperseite des Babys legen und die linke an die linke Seite.

 Generell sollten rechte und linke Seite immer gleich oft stimuliert werden damit sich beide Gehirnhälften gleichmäßig entwickeln.

Mehr solls heut erst mal gar nicht sein, meine Süße hat dann nämlich auch ziemlich bald die Geduld verloren und hat angefangen sich zu beschweren und es soll ja Spass machen ;-).

 

08.01.2014

 Wir haben also heute Vormittag wieder BabyÜbungen ausprobiert, nachdem ich ja das Serverproblem hatte und nicht auf den Blog konnte.

Meine Theorie: die Motte hat heut Nacht am Router gedreht, da sie heut Vormittag lieber turnen wollte und nicht, dass die Mama wieder die ganze Zeit vorm Laptop sitzt ;-)

Folgendes stand auf dem Programm:

Baby auf den Rücken legen (Wickelauflage  oder Bett) und den Zeigefinger sanft in das Grübchen zwischen Nase und Mund legen. Danach mit dem Zeigefinger sanften Druck auf die Stirn zwischen den Augenbrauen ausüben.

 Die erste Übung beruhigt das Baby, die 2te Übung führt dazu, dass das Baby sich sammelt, also auch beruhigt. Melissa hat aber ihr Köpfchen nicht so wirklich still gehalten, deshalb war es etwas schwierig mit dem Finger auf der entsprechenden Stelle zu bleibn. Ich denke auch, dass man das öfter machen muss, damit das Baby es schon kennt und was damit anfangen kann :-)

Die nächste Übung fand ich ganz toll, Melissa hatte großen Spaß!

Baby liegt auf dem Rücken. Man greift mit einer Hand von unten aus Richtung der Beine unter den Po, sodass der Po und das Becken wie in einer Schale (Handfläche) liegen. Mit der anderen Hand fasst man sanft von oben auf das Becken (einfach Hand drauflegen) und nun die Hände ganz leicht hin und her bewegen, sodass das Becken eben ganz leicht hin und her geht und die Schaukelbewegung auch auf den Rest des Körpers übertragen wird.

 Ich hoffe das war einigermaßen verständlich ;-). Die Übung soll auch beruhigen. Ich hatte das Gefühl dass Melissa das super angenehm fand und richtig genossen hat!

Viel Spaß!!!!

 

14.01.13

So, wir kommen grad vom Turnen .

Melissa hat die letzten Tage echt einen Sprung gemacht und ist jetzt viel interessierter an ihrer Umwelt, lacht viel und man merkt, dass sie beschäftigt weren möchte.

Umso toller ist es, dass wir die Übungen haben! :-)

So ca ab 8 Wochen geht es um die beginnende Kopfkontrolle und die Hand-Mund-Koordination.

Dazu folgende Übungen:

Das Baby liegt auf dem Rücken,entweder auf dem Wickeltisch oder auf den Oberschenkeln, den Blick uns zugewandt. Nun mit beiden Händen jeweils ein Händchen greifen und dem Baby vor die Augen führen....ihm sozusagen die Händchen zeigen. Oft sind sie noch leicht gefaustet und man sollte nun dazu übergehen eher die Handaussenseite zu streicheln, da dies zur Öffnung der Hand (Vorraussetzung zum Greifen) führt.Berührung der Handinnenfläche löst eher den Greifreflex aus.

Gut also die Händchen zeigen und die einzelnen Fingerchen auch und dann die Hände zum Mund führen und das Baby daran lutschen und saugen lassen.Dabei gerne mit dem Baby sprechen ;-)

Dann mit den Händchen zum Bauch gehen und darüber streichen....irgendwann dann zu den Kien (evtl mit einer Hand des jeweilige Knie zum Händchen führen. Dabei sprechen....dasist deinBauch....dassind die Knie etc.....

so, das war die Hand-Mund Koordination, die Übunf zur Kopfkontrolle kommt morgen ;-) 

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sooooo wie versprochen, die 2te Übung, diesmal für die beginnende Kopfkontrolle:

Das Baby liegt auf dem Bauch. Ziel ist es irgendwann, dass die Kleinen sich mit den Händen abstützen und den Kopf abheben.Zum Schluss sind die Unterarme auf der Liegefläche, die Händchen sind geöffnet und der Körperschwerpunkt wandert weiter nach unten richtung Bauch.

Am Anfang ist das alles noch nicht so und deshalb können wir unsere Schätze unterstützen, denn diese Übung ist sehr anstrengend (deshalb kann es auch sein, dass eure Mäuse etwas meckern, aber es ist wichtig). 

Also zur Unterstützung beugt ihr Euch nun über das Baby und legt von hinten einen Unterarm....ich nehm rechts... unter die Brust des Babys. Ihr führt den Arm sozusagen unter den Achseln hindurch. Es sollte das Brustbein des Babys auf dem Unterarm liegen und nicht die Kehle. 

Die Ärmchen stützen vorne so gut es geht, evtl die Händchen sanft öffnen.

Nun am besten was interessantes vor das Baby halten (Rassel, Knisterpapier, Spiegel) damit das Baby das Köpfchen hebt.

Meine Erfahrung: Obwohl Melissa auch diese Art der Bauchlage nicht liebt, ist es ihr um einges leichter gefallen das Köpfchen zu heben als wenn sie ohne Unterstützung in Bauchlage ist. Sie hat auch weniger gemeckert ;-)!

Viel Spass beim Ausprobieren ))